Ausstellung Galerie shoobil, Antwerpen, 2017

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Barbara Bütikofer, Feuer, 50 x 80 cm, 2015

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Lili Kobbe, o.T (Nachtumweht), 42 x 49,4 cm, 2014

Ausstellung „NovemberHoch“,
Schloss Eulenbroich, Rösrath, 2015

Die Frankfurter Künstlerinnen Barbara Bütikofer und Lili Kobbe zeigen geschnittene Bilder und Zeichnungen. Beide setzen sich mit Wirklichkeiten in der Abstraktion auseinander. In ihren Arbeiten stehen sich Farben und Linien gegenüber. In Barbara Bütikofers geschnittenen Bildern dominieren Farbflächen, deren Bezug zueinander Spannung schafft. Lili Kobbe thematisiert in ihren Zeichnungen die Wahrnehmung von Veränderung in der Zeit. In „NovemberHoch“ zeigen beide Künstlerinnen ihre neuesten Arbeiten.

Katalog „ANLAGE 24“, 2014

Der soeben erschienene Katalog „ANLAGE 24“ dokumentiert mit 49 farbigen Abbildungen die Ausstellung der beiden Künstlerinnen Barbara Bütikofer und Lili Kobbe im Haus der Kunst in Nümbrecht im vergangenen Jahr. Ausstellungsansichten und Reproduktionen der Bilder sind so miteinander verwoben, dass ein lebendiger Eindruck der Ausstellung entsteht. Malerei und Zeichnung verbinden sich in stimmiger Weise. (...)

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KOBBE/BÜTIKOFER: „ANLAGE 24“

ISBN 978-3-00-045465-3

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Ausstellung „Anlage 24“,
Kunstverein Nümbrecht, 2013

Unter dem Titel „Anlage 24“ sind vom 15. September bis 06. Oktober 2013 im Haus der Kunst, Nümbrecht, Werke der Künstlerinnen Barbara Bütikofer (Alumna der HfG Karlsruhe) und Lili Kobbe (Zeichnungen) zu sehen. Die Ausstellung „Anlage 24“ zeigt abstrakte Arbeiten und konfrontiert dabei sehr unterschiedliche Wege der Auseinandersetzung mit Wirklichkeit in der Abstraktion.

In Barbara Bütikofers geschnittenen Bildern stehen sich oft zwei Formen gegenüber, die ein je eigenes System, eine eigene Wirklichkeit verkörpern. Zum Teil erscheint dieses Nebeneinander beziehungslos, unvermittelt, zum Teil aufeinander bezogen. Auf jeden Fall ergibt sich ein Spannungsverhältnis.


Spannung verkörpern die Bilder auch in ihrer eigenen Wirklichkeit:

  • Scharf geschnittene Linien treffen auf krumme Konturen.
  • Fast zufällige Formen sind mit großer Genauigkeit geklebt.
  • Malerische Flächen sind rücksichtslos zerschnitten.
  • Sachliche Formen fügen sich in expressive Hintergründe.
  • Formen, obwohl konstruktiv, bewegen sich frei, sind nur ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten unterworfen, keinem äußeren System.

Diese Gegensätze treten eher beiläufig ins Bewusstsein. Es gibt nicht den großen Widerspruch. Die Bilder wirken einfach, die Formen banal. Sie reflektieren eine Wirklichkeit, die von Widersprüchen zerrissen ist. Sie nehmen Unterschiede wahr und halten sie aus. (...)

Katalog „ALLES AUF ROT“, 2011

Die ehemaligen Studenten der HfG Karlsruhe, Barbara Bütikofer und Tobias Loemke, präsentieren in ihrem Katalog "ALLES AUF ROT" Malerei. So unterschiedlich die Arbeiten der beiden Künstler sind: schwarz-weiß die Gemälde Tobias Loemkes, kräftigfarbig die Papierschnitte Barbara Bütikofers - es entfaltet sich ein lebhafter Dialog, der aus der entschiedenen Reduktion gegenständlich anmutender Formen Kraft gewinnt.

Der soeben erschienene Katalog dokumentiert die gemeinsame Ausstellung der beiden Künstler im Kunsthaus Ansbach 2010. Bütikofer und Loemke haben 2000/2001 gemeinsam bei Candida Höfer und Ludger Gerdes an der HfG Karlsruhe studiert. Seither pflegen sie einen engen künstlerischen Austausch. Daraus sind bisher drei gemeinsame Ausstellungen entstanden. Tobias Loemke war als Stipendiat der Kunstakademie Nürnberg 2000/2001 an der HfG. Er beendete sein Studium 2002 als Meisterschüler und lebt in Nürnberg. Barbara Bütikofer studierte seit 1997 an der HfG und erhielt 2004 das Diplom der Medienkunst. Sie lebt in Frankfurt.

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Birgit Höppl

Die Malerin Barbara Bütikofer, die seit einiger Zeit in Frankfurt am Main zuhause ist, macht’s einem nicht einfach. Weil ihre Bilder erst einmal so einfach wirken. Ins Auge springende und dazu verwegen kombinierte Farben, eine manchmal aberwitzig und eben auch witzig erscheinende Kombination von Objekten, ein bisschen Pop Art, ein bisschen ... tja, was ist das nur, was sich uns da zeigt.Spielt hier eine bunt herum und schaut in diesem Spiel nicht nach links und rechts, in welche Strömung der zeitgenössischen Kunst sich das bitte einordnen ließe?

Aber wenn das ein Spiel wäre mit Formen und Farben, dann entpuppt es sich beim genaueren Hinsehen als Geduldsspiel. Jede farbige Fläche ist einzeln ausgeschnitten und aufgeklebt auf eine Leichtholzplatte, die weiß grundiert ist. Das Weiß bleibt dabei wie eine zeichnerische Linie an den Schnittkanten zweier Bildelemente sichtbar. Als formales Element funktioniert das aber nur mit einer gleichmäßigen Ausprägung dieses "Strichs", unsauberes Arbeiten ist hier nicht drin, im Gegenteil: die frische spontane harmlose Ausstrahlung, die man aufs Erste so wahrnimmt, fußt auf wohldurchdachtem Kalkül. Und spontan geht hier gar nix. (...)

Sie verbirgt die Machart trotz der gewissenhaften Genauigkeit nicht. Wir sehen Pinselstriche, die Formen haben nichts Perfektes an sich, sondern wirken oftmals leicht angeschlagen und mühsam die Fasson wahrend. Wenn ich versuche, diese Räume als Szenen zu "lesen", gerate ich allerdings schnell ins Aus, ins Abseits, ins Absurde. (...) Ich habe den Eindruck, sie nimmt ihre Motive von zwei Seiten in die Zange: Sie verrätselt auf der einen Seite die Beziehungen der Objekte zueinander ohne die Lösung zu kennen. An dieser Verrätselung hat die Wahl der Farben großen Anteil: Es sind keine Farbkombinationen, die einen heimelig im Bild kuscheln lassen. Die Farbwahl schafft Verfremdung und Distanz. Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, Bütikofer klärt die Beziehungen von Objekten zueinander, ohne dass ich deren Verstrickung, den Wirrwarr davor erlebt hätte. (...) Frische und Freiheit stecken in den Bildern von Barbara Bütikofer auch wenn wir begriffen haben, mit wie viel Vorbereitung und Kontrolle sie entstanden sind. Eine ermutigende Handlungsanleitung.

Birgit Höppl, Eröffnungsrede zur Ausstellung „Gelblust“ von Barbara Bütikofer und Tobias Loemke, Burghausen 2009